Das Anmeldegespräch wird von der Kindergartenleiterin übernommen

      .   Name, Adresse, Geburtsdatum, Berufstätigkeit der Eltern

  • Teile der Konzeption werden vorgestellt (Öffnungszeiten, Betriebsform, Personal,...)
  • Die Aufnahme setzt voraus: Bereitschaft der Eltern zur Zusammenarbeit,  Akzeptanz der Konzeption, ärztliche Bescheinigung
  • Können nicht alle Kinder aufgenommen werden, erfolgt die Aufnahme nach folgenden Kriterien:
  • Alter des Kindes
  • Soziale / erzieherische Gründe
  • Berufstätigkeit der Eltern

Nach der schriftlichen Information an die Eltern, dass ihr Kind aufgenommen werden kann, findet das Aufnahmegespräch statt.

 

Das Aufnahmegespräch wird von der zuständigen Pädagogin des Kindes übernommen:

  • Erzieherin stellt sich vor
  • Fragen über die Interessen des Kindes stehen im Mittelpunkt
  • Gruppensituation und Gruppenkonstellation werden erläutert
  • Tagesablauf in der Gruppe wird vorgestellt
  • Checkliste: Was braucht das Kind im Kindergarten?
  • Zeit für Fragen der Eltern
  • Eingewöhnungskonzept besprechen

Das Anmelde- und Aufnahmegespräch ist für unsere Einrichtung ein wichtiger Bestandteil. Die Eltern und Pädagoginnen lernen sich kennen, können Vertrauen aufbauen und Ängste abbauen, denn ein guter Start als Basis ist für die gemeinsame Zusammenarbeit grundlegend.

 

Schnuppertag:

Vor Beginn der Kindergartenzeit findet ein "Schnuppertag" statt.

  • Die Kinder können gemeinsam mit einem Elternteil oder einer anderen Bezugsperson 2-3 Stunden den Gruppenraum erkunden.

Ebenso findet im Juli oder im September ein Informationselternabend statt, bei dem das Thema Eingewöhnung noch thematisiert wird.

Eingewöhnungsphase:

Eine Standardlösung für eine perfekte Eingewöhnung gibt es nicht - dazu sind die Kinder viel zu verschieden.

  • Viele Kinder freuen sich über die vielen Spielsachen und die anderen Kinder und genießen das Spiel in der neuen Umgebung von Anfang an. Sie sind neugierig und entdecken "ihre" Gruppe.
  • Anderen Kindern ist die fremde Umgebung ungehaglich: Hier gibt es so viele Kinder, die es nicht kennt und einen großen für das Kind anfangs unüberschaubaren Gruppenraum:
  • Diese Kinder brauchen anfangs die Begleitung einer Bezugsperson:
  • Sie lassen ihr Kind zunächst einmal nicht allein im Kindergarten sondern Sie können gemeinsam das Neue entdecken. Dabei gilt das Motto: Beschränken Sie die Aufmerksamkeit und Nähe zu ihrem Kind auf das Nötigste.
  • Geben Sie so viel Nähe, wie es gerade braucht aber geben Sie, wann immer es bereit ist, ihrem Kind die Möglichkeit, die neue Umgebung selbst zu entdecken. Das Wissen, dass seine Mama oder Papa im Hintergrund ist und im Notfall sofort da ist, gibt Ihrem Kind die Freiheit, erste eigene Schritte zu gehen.
  • Eine gewisse Zurückhaltung der Eltern ist auch deshalb so wichtig, weil auch die Pädagogin die Chance bekommen soll, Kontakt zu Ihrem Kind aufzubauen.
  • Wenn sich ein Kind noch sehr unsicher fühlt, verläuft die erste Phase der Trennung vielleicht über den Zeitraum einer Stunde aber auch das wird gemeinsam mit der Pädagogin entschieden. Am nächsten Tag (wenn am ersten Tag alles gut verlaufen ist) wird die Zeit der Trennung vielleicht auf zwei oder drei Stunden erhöht und so weiter...

Noch einige Anregungen:

  • Manchmal fällt Kindern die Trennung leichter, wenn sie anfangs einen vertrauten Gegenstand mithaben.
  • Viele entwickeln auch Abschiedsrituale wie z. B. Gemeinsam mit der Pädagogin ein Spiel suchen, beim Fenster winken...
  • Schaffen Sie, wenn möglich, einen zeitlichen Spielraum d.h. warten Sie mit der Eingewöhnung nicht bis kurz vor der Aufnahme Ihrer beruflichen Tätigkeit
  • Nach Möglichkeit sollte die Eingewöhnung nicht mit anderen wichtigen Veränderungen in Ihrer Familie stattfinden: (z.B. Geburt eines Geschwisterchens, Umzug...)
  • Sollte Ihr Kind zur Eingewöhnungszeit erkranken, dann vereinbaren Sie bitte neue Termine.
  • Eine Bezugsperson sollte immer telefonisch erreichbar sein.
  • Planen Sie Ihren Urlaub so, dass dieser nicht während oder kurz nach der Eingewöhnung liegt.
  • Bei der weiteren Tagesplanung berücksichtigen Sie bitte, dass Ihr Kind schneller müde wird.
  • Wann immer Sie sich von Ihrem Kind verabschieden, tun Sie es ganz bewusst: Verabschieden Sie sich und gehen Sie, auch wenn es oft schwer fällt.

 

Die Reaktionen der Kinder auf die neue Situation haben alle ihre Berechtigung. Unser Anliegen ist es, den Kindern ihren "Start" hier bei uns so leicht und angenehm wie möglich zu machen. Daher ist es unbedingt notwendig auf das Kind und seine Charaktereigenschaften einzugehen und entsprechend zu handeln.